Konfigurationsbaum

Konfigurationsbaum

Übersicht

Die C4 Konfiguration stellt sich als Baumstruktur dar, welche im folgenden näher bzw. je Knoten beschrieben wird. Die Root-Ebene "clarc" wird hier aus Platzgründen nicht weiter aufgeführt.

Im CLARC Configuration Center selbst erhalten Sie ähnliche Informationen über die kontextsensitive Online-Hilfe beim Klick auf einen entsprechenden Konfigurations-Knoten.

Pfadangaben

Eine Pfadangabe im C4 hat immer den gleichen Aufbau. Alle Elemente werden angefangen beim Root Element (/clarc) jeweils mit "/" getrennt hintereinander geschrieben.

Ein Beispiel:

/clarc/Software/Basics/Common

Schrägstriche ("/") in Pfadangaben werden technisch über den String %2F maskiert.

Relative Pfade

In manchen Anwendungsbereichen werden Knotennamen relativ angegeben. Beispielsweise bei der Verwendung von Script-Includes. Der Root-Knoten ist dabei immer identisch (hier /CLARC/Scripts/Includes).

Die C4 Struktur im Detail

Struktur

Beschreibung

Struktur

Beschreibung

Classes

Der Classes Bereich beinhaltet Systeminterne C4 Konfigurationsparameter wie zum Beispiel die Hilfe, Plugins und Styles.

Manuelle Veränderungen an diesen Einstellungen können Probleme beim Arbeiten mit der C4 Konfigurationskonsole sowie grundlegende Funktionsstörungen der angebundenen Anwendungen verursachen.

Änderungen in diesem Bereich sollten nur mit fundierten Kenntnissen vorgenommen werden.

Aliases

 

 

Verwaltung für div. C4 Anzeigenamen bzw. Aliase zu den technischen Bezeichnungen.

LogFiles

 

Verwaltung der Logfile-Anzeigenamen hier im Configuration Center.
Logfilename = Anzeigename (Properpty = Value).

Die Logfiles finden Sie unter <clarc>\log\ (siehe Verzeichnisstruktur).

Nodes

 

Definition der knotenspezifischen Anzeigenamen in Landessprache. Jeder Unterordner definiert eine Sprache im 2 Letter Code nach ISO 639-1 (EN, DE, etc.).

Properties

 

Verwaltung der sprachbezogenen Anzeigenamen für alle Eigenschaften im C4.

Der jeweils erste Unterordner bezeichnet die entsprechende Systemsprache (z.B. "DE"). Darunter folgen Ordner für den jeweiligen Systembereich (z.B. "Base").

Die Sprachaliase werden als normale Eigenschaften, in der Form: "technischer Bezeichner" = "Anzeigename", gepflegt.

Jeder Unterordner definiert eine Sprache im 2 Letter Code nach ISO 639-1 (EN, DE, etc.).

Behaviour

 

 

An dieser Stelle werden alle C4 Plugins, benutzerspezifische Properties und länderspezifischen Einstellungen verwaltet.

Local

 

Lokale Einstellungen für länder- bzw. sprachspezifisches Verhalten.

Diese Einstellungen sind z.B. relevant für das Übergabeformat an div. Backendsysteme, sofern diese keine sprachunabhängigen Angaben unterstützen. Eingehende Werte bzw. Metadaten werden gem. diesen Spezifikationen umgewandelt und erst dann übergeben.

Zum Beispiel die Anbindung an EASY ENTERPRISE - hier ist das Format abhängig vom angegebenen Benutzer im Exportservice.

Plugins

 

In den Plugins werden alle Zusatzfeatures der C4 Konsole abgelegt. Zum Beispiel der Benutzermanager oder die Enginekonfiguration. Zudem wird hier festgelegt auf welchen Knoten welche Plugins in welcher Ausprägung verfügbar sind.

Definitions

Verwaltung der c4 Plugin-Definitionen.

Parameters

Definition der Basisparameter von Plugins.

Properties

 

Verwaltung von Zusatzparametern/Eigenschaften für z.B. Feldschemas oder Rollen.

Fields

Zusatzfelder für die Eigenschaften eines Feldes im Feldschema.

Roles

Zusatzeigenschaften für Rollen. Zum Beispiel spezielle Berechtigungen für individuelle Berechtigungen.

Roles

 

Rollenverhalten.

LimitedAdmin

Eigenschaften zu limited Admin Benutzern. Im Unterknoten "HiddenNodes" können für den limited Admin unsichtbare Konfigurationsknoten verwaltet werden.

Help

 

 

An dieser Stelle wird die Kontext- und Scriptinghilfe verwaltet.

Context

 

Verwaltung der Kontexthilfe, unterteilt in System- und Kundenbereich.

Änderungen an der Systemhilfe werden bei jedem Update überschrieben. Kundenspezifische Änderungen bleiben erhalten.

Customer

Verwaltung der benutzerdefinierten Hilfeinformationen. Zum Beispiel zur System- bzw. Installationsdokumentation.

System

Verwaltung der Systemhilfetexte.

Hier werden die Hilfeinformationen zu allen Knoten und Eigenschaften verwaltet.

Eine direkte Bearbeitung an dieser Stelle ist möglich.

Scripting

 

Syntaxhilfe und Code-Symbole für die Syntaxprüfung/Compilierung.

Packages

 

 

Unterhalb dieses Knotens werden Informationen über installierte Pakete verwaltet.

Details

 

Verwaltung der Paketinformationen im Detail.

Summary

 

Zusammenfassung aller installierten Pakete.

Statuses

 

 

Verwaltung für div. Systemstatis. Diese werden für die Aktualisierung der Anwenundgscaches verwendet.

Der Wert bezeichnet die Anzahl der System-Ticks seit dem Windows-Systemstart.

Style

 

 

Allgemeine Style und Anzeigeoptionen wie Icons, Fenster-Darstellung und OEM-Informationen.

Common

 

Allgemeine Style-Definitionen für C4 Fenstereigenschaften und Logfiles.

Icons

 

In diesem Bereich werden alle in C4 verwendeten Node-Icons verwaltet. Es wird unterschieden zwischen Single (eindeutige Zuordnung) und Parent (Mehrfachzuordnung für alle Unterknoten).

Ein spezieller Eintrag ist IconPackage hier sind alle verfügbaren Icons als Zip enthalten. Das Package kann entsprechend individuell zusammengestellt werden.

Engines

Der Engine-Knoten beinhaltet die Definitionen und Bibliotheken aller eingerichteten Engines.

Die Definitionen sind in allen Anwendungen übergreifend verfügbar und müssen somit nur einmalig angelegt werden.

Als Engine versteht man zum Beispiel einen Exportservice welcher die übergebenen Daten entsprechend für das angebundenen Endsystem aufbereitet und übergibt. Weitere Engines sind zum Beispiel die Conversion- oder Recognition-Engines.

Engines, welche unter ...\sys\plugins\ installiert wurden sind nicht aktiv bzw. werden nicht verwendet. Erst der Upload in die C4 Datenbank stellt den Anwendungen die Engines zur Verfügung. Diese werden dann zur Laufzeit und temporär in die entsprechenden Applikations-Ordner entpackt und von dort aus verwendet.

Conversion

 

 

Verwaltung der Konvertierungs-Engines.

Konvertierungs-Engines dienen der Umwandlung und/oder Zusammenfassung von verschiedenen Dateien. Zum Beispiel die Konvertierung von TIFF nach PDF.

Export

 

 

Verwaltung der Exportservices.

Über die Exportservices werden externe Systeme angebunden. Zum Beispiel die Archivierung in einem ECM System.

Recognition

 

 

Verwaltung der Erkennungs-Engines.

Erkennungs-Engines dienen der Ermittlung von Werten auf Dokumenten wie zum Beispiel Barcodes oder OCR übersetzen Texten.

Userexits

 

 

Verwaltung der Userexits.

Userexits werden in der Regel dazu verwendet um Benutzereingaben zu verifizieren oder diese zu erweitern. Zum Beispiel ein Datenbankrückgriff auf Kundenstammdaten.

Expressions

An dieser Stelle werden alle "Audrücke" verwaltet. Z.B. reguläre Ausdrücke für die Verwendung in Scripts und Xtract Projekten.

Regular

 

 

Verwaltung von regulären Ausdrücken zur Verwendung in verschiedenen Module wie z.B. Xtract. Siehe Reguläre Ausdrücke.

Permissions

Berechtigungs- und Zugriffsverwaltung.

Im Permissions Bereich werden alle Rollen und Benutzer verwaltet. Für beide Bereiche steht ein entsprechendes Verwaltungsplugin zur Verfügung.

Zudem werden hier die Berechtigungsobjekte verwaltet - diese sollten jedoch nicht manuell angepasst werden.

Objects

 

 

Hier werden die Berechtigungsobjekte aller Anwendungen verwaltet.

Manuelle Eingriffe an dieser Stelle sollten vermieden werden.

Roles

 

 

Verwaltung der Rollen.

Einer Rolle können grundlegende Berechtigungen, wie z.B. Administrator, und anwendungsspezifische Rechte zugeordnet werden.

Zudem kann einer Rolle eine LDAP Gruppe/Rolle zugewiesen werden über diese dann die entsprechenden Benutzer ihre Rechte erhalten.

Die Einrichtung erfolgt über das Plugin für die Rollenverwaltung.

Users

 

 

Verwaltung der Benutzerkonten.

Im Falle einer LDAP Anbindung müssen die Benutzer an dieser Stelle nicht explizit gepflegt werden. Ein Mischbetrieb ist darüberhinaus ebenfalls möglich.

Die Verwaltung erfolgt über das entsprechende Benutzerplugin.

Resources

Modulübergreifende Ressourcenverwaltung.

Über Ressourcen werden im allgemeinen projektspezifische Konfigurationen verwaltet. Die Struktur und Bezeichner sind dabei je nach Implementierung vorgegeben. Details entnehmen Sie daher bitte der entsprechenden Anwendungsdokumentation.

Eine Ressource bezeichnet ein ausgelagertes Konfigurationselement und dient im allgemeinen der Konfiguration von Scripten. Dies ermöglicht eine Trennung von Entwicklungs- und Beratungssicht.

Jeder Unterordner entspricht einer Ressourcenreferenz, welche z.B. einem Script zugeordnet werden kann. Ein Script oder Modul kann auf alle in diesem Ordner enthaltenen Eigenschaften, lesend und schreibend, zugreifen.

Die Datentypen der Eigenschaften sowie die Verschachtelungstiefe ist beliebig.

Schemes

An dieser Stelle sind die Schemas für Konvertierungen, Felder, Exporte, Mappings und Scripte untergebracht.

Unter einem Schema versteht man die Zusammenstellung von Definitionen auf welche in anderen Bereichen nur verwiesen wird ohne diese immer neu erstellen zu müssen.

Die jeweiligen Schemas können mittels eines Plugins verwaltet werden.

Conversion

 

 

Verwaltung der Konvertierungs-Schemas. Ein Conversion-Scheme ist eine Definition von Konvertierungsabläufen welche hintereinander für bestimmte Dokumente bzw. Dateien erfolgen sollen.

Zum Beispiel die Konvertierung eines TIFF Dokuments in ein PDF.

Mittels des Conversion-Schemes kann zudem die Sortierreihenfolge der Dokumente verändert werden.

Die Beibehaltung der Ursprungsdokumente ist ebenfalls möglich.

Siehe auch Conversion Engines.

Die Verwaltung erfolgt über das entsprechende Plugin.

Export

 

 

Definition von Exportschemas.

Ein Exportschema definiert eine Abfolge von Exportvorgängen welche hintereinander ausgeführt werden. Z.B. als erstes die Ablage in einem Archivsystem und im zweiten Schritt der Start eines Workflows.

Siehe hierzu auch Exportservices.

Fields

 

 

Definition von Feldschemas.

Feldschemas werden zum Beispiel als Eingabemaske in einer Scan-Anwendung oder als Felddefinition ein einem Xtract Projekt verwendet.

Die Verwaltung erfolgt über das entsprechende Feldschema-Plugin.

Ein komplettes Feldschema kann auch zum Beispiel über das Plugin für den EASY Schemaimport aufgebaut werden (EE.i und EE.x).

Mappings

 

 

Verwaltung von Mapping-Schemas.

Ein Mapping-Schema ist ein Satz an Definitionen von Zuordnungen.

Ein Beispiel für die Anwendung ist ein Feldmapping: in Anwendung A hat das Feld den Namen "Datum" und in Anwendung B den Namen "BelegDatum". Im Mapping wird dies entsprechend so definiert: Datum = BelegDatum.

Mappings können je nach Anwendung in beide Richtungen Werte umsetzen - das hängt dann vom Datenfluß ab.

Die Verwaltung erfolgt über ein Plugin.

Recognition

 

 

Verwaltung der Recognition-Schemas.

Ein Recognition-Schema ist eine Definition von Zonen auf einem Beleg und wie die Inhalte der Zonen extrahiert werden sollen.

Siehe auch Recognition Engines.

Die Verwaltung erfolgt über ein Plugin.

Scripting

 

 

Verwaltung der Scripting-Schemas.

Ein Scriptschema ist eine Definition von Scriptabläufen.Also im Grunde eine Liste der Scripte die aufeinanderfolgend ausgeführt werden sollen.

Die Verwaltung erfolgt über das entsprechende Scriptschema-Plugin.

Scripts    

Unterhalb des Script-Knotens werden alle im System verfügbaren Scripte verwaltet.

Mit Hilfe des Script-Plugins oder Development Studios können alle Scripte komfortabel bearbeitet werden - siehe Kontextmenü.

Einzelne Scripte können zu Script-Schemas (siehe Knoten /clarc/Schemas/Scripting) zusammengefasst und zum Beispiel beim Export hintereinander ausgeführt werden.

Die Verschachtelungstiefe von Scripten ist beliebig.

Verweise auf Scripte erfolgen immer relativ - also zum Beispiel: /Example/Export/Datecheck.

Addins

 

 

Bereich für Addin-Scripte.

Automation

 

 

Bereich für Automation-Scripte.

Examples

 

 

Bereich für Beispiel-Scripte.

Fields

 

 

Bereich für Feld-Scripte.

Includes

 

 

Bereich für Script-Includes wie beispielsweise Klassen.

Portal

 

Bereich für Portal-Includes.

Components

Spezieller Bereich für Portal-Komponenten.

Portal

 

 

Bereich für Portal-Scripte.

Process

 

 

Bereich für Process-Scripte (siehe CLARC WARP daemon).

Recognition

 

 

Bereich für Recognition-Scripte.

RemoteQuery

 

 

Bereich für RemoteQUery-Scripte

Templates

 

 

Bereich für Templates - können im Development Studio verwendet werden (Strg + j).

Xtract

 

 

Bereich für Xtract-Scripte.

Software

Unterhalb des Software-Bereichs werden alle Programme und deren Einstellungen verwaltet. Zum Beispiel der ASE, WARP, RemoteQuery, Portal Server etc.

Zudem sind hier globale, also Programmübergreifende Einstellungen, wie zum Beispiel die SMTP oder SAP Konfigurationen untergebracht.

Je nach Anwendung werden spezielle Plugins für die Verwaltung und Einrichtung des jeweiligen Software Modules angeboten.

Die Plugins finden Sie in Form eines Kontextmenüs im Eigenschaftsmenü des jeweiligen Knoten.

Basics

 

 

Konfiguration von anwendungsübergreifenden Basiseinstellungen wie zum Beispiel SMTP, LDAP, HTTP, SAP, SysLog oder EASY.

Alle hier verwalteten Parameter sind Prozessrelevant und sollten nur mit entsprechender Kenntnis angepasst werden. Nach Möglichkeit sollten Anpassungen nur mit den vorgesehenen Plugins erfolgen.

Common

 

Globale Systemeinstellungen, u.a. für div. Leases und Cache Zeiten. Alle Zeitangaben sind, sofern nicht anders beschrieben, in ms.

Data

 

Div. Konfigurationsdaten wie n-Gramme oder Stopwortdefinitionen.

NGrams

n-Gram Definitionen.

Jeder Unterknoten entspricht einer n-Gram Collection.

Eigene Collections können über das clarc n-Gram Tool erstellt werden.

N-Gramme sind das Ergebnis der Zerlegung eines Textes in Fragmente. Der Text wird dabei zerlegt und jeweils Fragmente als N-Gramm zusammengefasst. Die Fragmente können Buchstaben, Phoneme, Wörter und Ähnliches sein. N-Gramme finden Anwendung in der Kryptologie und Linguistik, speziell auch in der Computerlinguistik, Computerforensik und Quantitativen Linguistik. Einzelne Wörter, ganze Sätze oder komplette Texte werden hierbei zur Analyse oder statistischen Auswertung in N-Gramme zerlegt.

SpacedTypeWords

Definition für die Erkennung von Sperrschrift-Texten.

Jede Property entspricht einer Länderdefinition im 2 Letter Code nach ISO 639-1.

Die Wörter werden untereinander durch crlf getrennt erfasst.

Die Liste kann beliebig erweitert werden.

StopWords

Definition von Stopwortlisten. Jede Property entspricht einer Länderdefinition im 2 Letter Code nach ISO 639-1.

EASY

 

Konfiguration zur Anbindung von EASY ENTERPRISE.x und EE.i Archiv-Systemen (XML -Server).

HTTP

 

Erweiterte HTTP Server Konfiguration.

Die Einstellungen gelten für alle Services und erfordern einen Neustart.

SSL

SSL Konfiguration (siehe Betrieb mit HTTPS).

LDAP

 

Konfiguration der LDAP (Lightweight Directory Access Protocol) Anbindung. Die Verwaltung erfolgt über das ASE management Plugin.

SAP

 

Konfiguration von SAP Verbindungen und Spezifikation des Aufbaus von SAP Business-Objekten.

Business Objects

Definition von SAP Business-Objekten. Jeder Unterordner entspricht einem Business-Objekt.

Systems

Definition der SAP Systeme. Verwenden Sie für die Verwaltung das entsprechende Plugin.

SMTP

 

Systemweite Konfiguration für den E-Mail Versand via SMTP (Simple Mail Transfer Protocol).

SNMP

 

Konfiguration für die optionale SNMP Anbindung.

SysLog

 

Konfiguration für die optionale SysLog Anbindung.